Datensicherheit


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  • Datensicherheit
  • Vermögenswerte
  • Datenqualität
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Datensicherheit wird gemeinhin als ein Backup/Restore-Thema (Datensicherung) und auch als ein Security-Thema (Einbruch, Datendiebstahl, etc.) verstanden. Doch es steckt deutlich mehr dahinter. In der heutigen Zeit wird viel über online-Durchsuchungen gesprochen, auch über Vorratsdatenhaltung und dgl. Doch wer über Datensicherheit nachdenkt, muss auch an Themen wie Datenmissbrauch denken, an die Qualität (stimmen die Daten überhaupt) und an die Datenverwendung (wer verwendet welche Daten für welchen Zweck). Gerade in letzterem steckt sehr viel: Lässt sich die Frage der Datenverwendung innerhalb eines Unternehmens noch über Zugriffsrechte regeln, so ist doch die Datenspeicherung durch fremde Unternehmen nahezu unkontrollierbar. Solange jedes Unternehmen für sich intern Daten fremder Beteiligter speichert, mag dies noch hinnehmbar sein. Schwierig wird es aber, wenn dies für einzelne Bürger oder (kleine) Unternehmen nicht vorhersehbare Folgen hat: z.B. überraschend keinen Handyvertrag erhalten? oder einen vermeintlich günstigen Verbraucherkredit nicht erhalten? oder eine kleine Firma, die eine Absage bzgl. PKW-Leasing erhält? Der Betroffene erhält i.d.R. leider auch keine Info dazu... und schon gar keine Gewährleistung, dass die solchen Entscheidungen zugrunde liegenden Daten überhaupt korrekt sind!

Das Hauptziel eines Unternehmens bei den Fragen der Datensicherheit ist und bleibt der Schutz der Vermögenswerte. Damit sind in erster Linie nicht die materiellen Vermögenswerte gemeint wie z.B. PC, Server etc., sondern die Daten. Wenn Daten unwiederbringlich verloren sind, kann der Fortbestand eines Unternehmens gefährdet sein. Dies betrifft aber ggf. auch Daten-Diebstahl. Inwieweit welche Sicherungen durchgeführt werden, hängt wiederum davon ab, welche Daten wie kritisch sind. Demzufolge gilt auch hier das ökonomische Prinzip. Notfallpläne helfen, sicherzustellen, dass der Geschäftsbetrieb fortgesetzt werden kann.

Ein ebenfalls entscheidendes Kriterium für die Datensicherheit ist die Datenqualität. Dies wiederum hängt von den bestehenden Geschäftsprozessen und den sie unterstützenden IT-Systemen (Soft-/Hardware) ab. Aber gerade letztere werden implementiert, ohne erstere (genau) zu kennen bzw. zu analysieren und zu dokumentieren. Genau dieser Mangel führt zu kurzfristigen Anforderungen und Implemtierungen, zu redundanten Systemen mit inkonsistenten Daten. Wenn nun aber die Daten die Basis für wichtige Unternehmensentscheidungen sind, wird klar, warum mangelnde Datenqualität auf Dauer für ein Unternehmen gefährlich, zumindest aber teuer werden kann.

Mit aktuellen Technologien ist es ohne großen Aufwand möglich, diverse Daten zu sammeln. Schwierig wird es u.a., wenn aufgrund solcher Datensammlungen Aktionen durchgeführt werden. Das sind zumeist Werbe- und Marketingmaßnahmen, aber auch Informationen über Bonität, Zahlungsfähigkeit und soziales Umfeld. Die Folgen? Unabsehbar. Wer weiß schon, welche Daten über einen gespeichert sind? Wer übernimmt die Gewährleistung, dass diese Daten korrekt sind? Welche Auswirkungen haben die gespeicherte Daten? Auf Kredite, Leasing, überhaupt das Geschäftsleben?

Ein (gesetzlich verbrieftes?) Auskunftsrechts alleine reicht nicht aus; denn dazu müsste man wissen, wer überhaupt Daten zu welchem Zweck gespeichert hat. In Anbetracht der Bedeutung persönlicher Daten sollte eigentlich jeder auch das Recht an seinen eigenen Daten, d.h. die seine Person betreffenden Daten, besitzen. Dies impliziert, dass jeder, der solche Daten besitzt, auch für die inhaltliche Korrektheit verantwortlich ist und dies im Zweifel auch nachzuweisen hat. Ferner sollte hier auch eine Bringschuld vorliegen. Wer Daten speichert, muss bei Datenänderung betroffene Personen informieren.

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Stand: 18.01.2017
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